Strohfeuerwehrauto Flammen zum Opfer gefallen
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Am
Dienstag, den 20.05.2008 heulten um 21.20 Uhr in Acholshausen,
Gaukönigshofen, Giebelstadt und Sonderhofen die Sirenen. Ebenfalls
alamiert wurden die Führungsdienstgrade Land 4, Land 4/1 und Land
6/3.
Auf Nachfrage bei der Berufsfeuerwehr Würzburg bekamen
wir die Meldung, dass ein Strohhaufen zwischen Giebelstadt und
Acholshausen brennen würde. Genauer war es ein Strohhaufen, der
wie ein Feuerwehrauto aussehen sollte. Ab da war uns klar, dass es sich
bei dem brennenden Strohhaufen um unser Strohfeuerwehrauto handelte.
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Pressebericht der Polizei:
Feuerwehr löscht Feuerwehrauto – Strohkunstwerk vollständig abgebrannt
ACHOLSHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. In eigener Sache sind am Dienstagabend
mehrere Feuerwehren ausgerückt und mussten ein zu Werbezwecken
aufgestelltes Feuerwehrauto aus Stroh löschen. Das mit viel Aufwand und
Einfallsreichtum errichtete Kunstwerk in Originalgröße brannte völlig
ab. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Das rote Kunstwerk war neben einer Kreisstraße aufgebaut und sollte
mit Drehleiter und Blaulicht auf das Ende Mai stattfindende
Feuerwehrfest aufmerksam machen, was bis zu seinem lodernden Untergang
sicherlich auch gelungen war. Gegen 21:30 Uhr wurden die Floriansjünger
jedoch durch die Sirene zu ihrem „neuen“ Fahrzeug gerufen. Das rot
eingefärbte Stroh stand schon lichterloh in Flammen.
Die Wehren aus Gaukönigshofen, Giebelstadt und Sonderhofen
versuchten noch mit reichlich Schläuchen und Wasser ihren
Feuerwehrbrüdern aus Acholshausen zumindest bei der Rettung ihres
„Strohmannes“ in Uniform beizustehen. Der Einsatzleiter sah jedoch
kurze Zeit später den Kampf gegen die Flammen als verloren und ordnete
an, den Strohbau kontrolliert abbrennen zu lassen.
Ob neben dem Löschwasser nicht auch die eine oder andere Träne
vergossen wurden, ist nicht bekannt. Fest stand jedenfalls, dass das
Feuerwehrauto nach dem Fest in zwei Wochen zu Übungszwecken auf jeden
Fall abgebrannt worden wäre.
Es spricht vieles dafür, dass das Stroh absichtlich angezündet
wurde. Diesbezüglich hat die Polizeiinspektion Ochsenfurt die
Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion
Ochsenfurt unter Tel.-Nr. 09331/8741-0 entgegen.
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Die Freiwilligen Helfer aus Acholshausen wollten mit dem Strohfeuerwehrauto auf das 125-jährige
Gründungsfest ihrer Freiwilligen Feuerwehr vom 30.05.2008 -
02.06.2008 aufmerksam machen.
Es ist wirklich sehr schade, dass das mit viel Liebe und Detailtreue
aufgebaute "Kunstwerk" durch einen dummen Streich den Flammen zum Opfer
gefallen ist. Der materielle Schaden ist zwar nicht sehr hoch, es ist
dafür aber umso trauriger mitansehen zu müssen wie die Arbeit
von vielen Stunden einfach so angezündet wird.
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der Flugplatzstraße (WÜ46) angekommen, war das
Strohfeuerwehrauto schon im Vollbrand. Auf Grund der Größe
des Strohhaufens war das kontrollierte Abbrennen die sinnvollste
Lösung. |
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Die anfänglichen Löschversuche waren vergeblich.
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| Die
Feuerwehr Giebelstadt und das nachalamierte Tanklöschfahrzeug der
FF Sonderhofen konnten die Einsatzstelle nach ca. 30 Min. wieder
verlassen. |
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Hilfe eines Frontladers wurde das Stroh auseinandergezogen und
anschließend mit dem Tank des LF 16 der FF Gaukönigshofen
abgelöscht. |
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Die
WÜ 46 musste für die Löscharbeiten zeitweise gesperrt
werden. Der Einsatz zog sich bis in die späte Nacht hinein (Einsatzende 01.35 Uhr). Die
Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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| Weitere Bilder auf den Seiten der FF Gaukönigshofen und der FF Giebelstadt. |
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